Aphasie nach Schlaganfall – Sprachtherapie gibt die Stimme zurück
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Ein Schlaganfall verändert alles – und wenn plötzlich die Sprache fehlt, ist die Verzweiflung besonders groß. Eine Aphasie betrifft nicht nur das Sprechen, sondern auch das Verstehen, Lesen und Schreiben. Doch es gibt Hoffnung: Mit gezielter Sprachtherapie können viele Betroffene ihre Sprachfähigkeit zurückgewinnen.
Was ist eine Aphasie?
Aphasie ist eine erworbene Sprachstörung, die durch eine Schädigung des Gehirns entsteht – meist durch einen Schlaganfall oder Schädel-Hirn-Trauma. Betroffen sind alle Sprachmodalitäten:
- Sprachverständnis – Schwierigkeiten, Gesprochenes zu verstehen
- Wortfindung – Nicht auf das richtige Wort kommen
- Satzbau – Grammatikalisch korrekte Sätze bilden
- Lesen und Schreiben – Buchstaben erkennen und Wörter schreiben
Symptome einer Aphasie
- Wortfindungsstörungen (“es liegt mir auf der Zunge”)
- Satzabbrüche und unvollständige Sätze
- Verdrehen von Lauten oder Buchstaben
- Verstehen von Sprache fällt schwer
- Gestörtes Leseverständnis
- Probleme beim Schreiben
Wie Sprachtherapie hilft
Die Sprachtherapie in der Logopädie ist der Schlüssel zur Rehabilitation bei Aphasie. In unserer Praxis für Logopädie in Leipzig und Torgau bieten wir:
- Intensivdiagnostik – Genaue Erfassung der Sprachdefizite
- Wortfindungstraining – Strategien zur Verbesserung des Wortabrufs
- Satzbautraining – Übungen zur grammatikalischen Korrektheit
- Kommunikationstraining – Alltagskommunikation mit Angehörigen
- Computerunterstütztes Training – Ergänzende Übungen für zu Hause
Wichtig: Früh beginnen
Je früher die Sprachtherapie nach dem Schlaganfall beginnt, desto besser sind die Erfolgsaussichten. Auch bei chronischer Aphasie ist eine Verbesserung möglich – das Gehirn bleibt ein Leben lang lernfähig (Neuroplastizität).
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