Zusatzleistungen für Kinder

Ergotherapie:  Zusatzleistungen für Kinder

Das Jahr vor der Schule

Sind Sie sich unsicher, wie Sie die Zeit vor der Schule nutzen können oder worauf Sie achten könnten?
Fragen Sie sich auch, wie viel Förderung eigentlich gut ist fürs Kind und ob Ihr Kind gerne in die Schule gehen wird und was Sie ganz konkret dazu beitragen können, dass Schule gelingt?

Meine Aufgabe als Ergotherapeutin im Kontext Schule sehe ich darin, die Kinder fit für den ganz normalen Alltag zu machen und den Eltern die Angst zu nehmen, wenn es doch mal nicht alles glat läuft.

Worum es NICHT gehen wird

Unser Ziel ist es nicht, dass Sie jeden Tag mit dem Kind am Tisch sitzen und Übungsblätter machen und Dinge mit ihrem Kind lernen. Es geht nicht darum, Wissen in die Kinder mit allen Mitteln hineinzugeben und ihre Fehler in den Vordergrund zu stellen.
Es geht um gemeinsame Erfahrungen, Entdeckungen und genaues Wahrnehmen in einer entspannten Umgebung… um das ER-LEBEN.
Das Kind soll  mit den Händen handeln, Neugierde zeigen und entdecken, dass das Tun Freude macht und es auch Fehler machen darf.

Wenn Kinder in den alltäglichen Dingen des Lebens (Essen, Hygiene, Anziehen, Schlafen, Mobilität) fit sind, altersgerechte Spiele – auch mit anderen Kindern zusammen- spielen können und auch nicht-durchgeplante, „freie“ Zeit für sich kreativ und SINN-voll nutzen können, dann sollten diese Kinder in der Lage sein, begeistert neue Erfahrungen zu machen und die Dinge zu lernen, die für sie von Bedeutung sind – sofern die Schule ihnen ein anregendes und förderliches Umfeld bietet.
Kindern, die z.B. krankheits- oder entwicklungsbedingt im Alltag nicht so leicht zurecht kommen, helfe ich während der therapeutischen Sitzungen dabei, trotz der jeweiligen Schwierigkeiten für sie wichtige (Lern-und Lebens-) Erfahrungen machen zu können und dabei Spaß und Freude zu empfinden und so den Entdeckergeist zu bewahren.

Kinderturnen

Das Angebot wird in der Regel in einer altersgerechten Gruppe durchgeführt, Einzelangebot ist bei besonderer Problematik auch möglich.   Die Kinder sind leistungsfrei aktiv und bekommen Spielanregungen für ihre Freizeit vermittelt. Gruppen und Partnerübungen sorgen für die Förderung der Interaktion und der Selbsteinschätzung.
Bei der Einzelförderung hat das Kind die Möglichkeit, intensiv und individuell an seinen Schwächen zu arbeiten, ohne unter Gruppenzwang zu geraten. 

Ziele:

  • Förderung der Koordination und des Gleichgewichts
  • Förderung der eigenen Körperwahrnehmung und Selbsteinschätzung
  • Förderung der Interaktion mit anderen Kindern
  • Förderung der Handlungsplanung
  • Spaß an der Bewegung entwickeln

Linkshänder- und Rechtshänder-Kindergruppen

Hier hat das Kind die Möglichkeit, seine Händigkeit zu testen, interessante Übungen und spannende Spiele für die Fein- und Grobmotorik zu erlernen, seine Stifthaltung zu optimieren und Freude am Zeichnen und Malen zu erleben. Dabei achten wir auf die korrekte Sitz- und Schreibhaltung, um Haltungsschäden zu vermeiden.

Ziele:

  •  Verbesserung/Förderung der Fingermotorik in spielerischer Form
  • Verbesserung bzw. Erlernen einer optimalen Stifthaltung
  • Erlernen einer optimalen Sitzhaltung und Schreibhaltung
  • Vorbeugen von Haltungsschäden
  • Freude am Zeichnen und Malen

Maltherapie

In der ergotherapeutischen Maltherapie werden verschiedene Mal- und Zeichentechniken angeboten. Ohne jeglicher Wertung oder Leistungsdruck führen die Teilnehmer z.B.    Acryl- oder  Aquarelltechniken durch. Schon allein der Umgang mit Farben kann neue Sinneserfahrungen auslösen, die über die vegetative Wahrnehmung zur Verbesserung der emotionalen Befindlichkeit führen.

Ziele:

  • Abbau von negativem Stress
  • Förderung der Ruhe und Entspannung
  • Ausdruck von Gefühlen und Impulsen
  • Verbesserung der Fein- und Grobmotorik

Gestaltungstherapie

In unserer Gestaltungstherapie werden Techniken aus dem altbewährten Handwerksbereich sowie neue Kreationen angeboten. Hier kann der Patient seine funktionellen Fertigkeiten neu erlernen oder optimieren, seine Handlungsplanung und Ausdauer fördern,  die Selbstwahrnehmung erweitern und die Krankheitsverarbeitung verbessern.

Kreativebereiche:

  • Holzarbeiten und Peddigrohr
  • Töpfern
  • Weben und Nähen
  • Arbeiten mit Pappe und Papier
  • Nassfilzen
  • Malerei
  • Arbeiten mit Pappmaché
  • Verschiedene jahreszeitabhängige Handwerkstechniken