Angebote für Patienten

Ergotherapie: Angebote für Patienten

Unser Therapieangebot umfasst:

1. Ergotherapeutische Funktionsanalyse
2.
Motorisch funktionelle Behandlung
3.
Behandlung bei sensomotorisch-perzeptiven Störungen
4.
Hirnleistungstraining
5.
Behandlung neurologischer Funktionsstörung
6.
Psychisch-funktionelle Behandlungen
7.
gezielte Behandlung für Kinder bei ADS/ADHS
8. ADL-Training

Maltherapie

In der ergotherapeutischen Maltherapie werden verschiedene Mal- und Zeichentechniken angeboten.
Indikationsschwerpunkte sind:

  • Psycho-vegetatives Erschöpfungssyndrom
  • Neuro-degenerative Erkrankungen

Ein vorausgegangenes Einzelgespräch zwischen Patient und Therapeut bildet die Grundlage. Hier wird eine therapeutische Vertrauensbasis geschaffen und das individuelle Therapieziel auf der Grundlage der ärztlichen Erstdiagnostik und des ergotherapeutischen Eingangsbefundes erarbeitet sowie die Vorgehensweise festgelegt.

Der weitere Therapieverlauf findet in Form eines Gruppenangebotes statt.
Frei von Leistungsgedanken führen die Teilnehmer beispielsweise Acryl- und Aquarelltechniken durch.
Schon allein der Umgang mit Farben kann neue Sinneserfahrungen auslösen, die über die vegetative Wahrnehmung zur Verbesserung der emotionalen Befindlichkeit führen.

Viele Patienten nutzen hier die Gelegenheit, um durch ihr kreatives Wirken von alltäglichen, beruflichen und/oder krankheitsbedingten Sorgen abzuschalten und somit ihre psychische Belastbarkeit zu stärken.
Ein Teil der Maltherapie besteht darin, erste Schritte auszuprobieren, mit denen das malerische Gestalten als nonverbales Ausdrucksmittel genutzt werden kann. Unbewusste und bewusste Impulse, Gefühle und Wünsche können zum Ausdruck kommen, differenziert und integriert werden. Oft zeigen sich dem Gestalter der Bilder unerwartete Ressourcen wie Schönes und Hoffnungsvolles.

Gestaltungstherapie

In unsere Gestaltungstherapie werden Techniken aus dem altbewährten Handwerksbereich sowie neue Kreationen angeboten. Hier kann der Patient seine funktionellen Fertigkeiten neu erlernen oder optimieren, seine Handlungsplanung und Ausdauer fördern, die Selbstwahrnehmung erweitern und die

Krankheitsverarbeitung verbessern. Indikationsbeispiele sind:

  • Neurodermitis
  • Parkinson
  • ADS/ADHS

Sensomotorisch-perzeptive Behandlung

Hier wird die Therapie krankheitsbedingter Störungen der sensomotorischen und perzeptiven Funktionen mit den daraus resultierenden Fähigkeitsstörungen durchgeführt. Sie umfasst insbesondere Maßnahmen zur:

  • Desensibilisierung bzw. Sensibilisierung einzelner Sinnesfunktionen
  • Verbesserung von Koordination (Grob- und Feinkoordination)
  • Umsetzung und Integration von Sinneswahrnehmungen
  • Ausbau der Körperwahrnehmung Hemmung und Abbau pathologischer Haltungs- und Bewegungsmuster und Behandlung normaler Bewegungen
  • Stabilisierung sensomotorischer und perzeptiver Funktionen mit Verbesserung der Gleichgewichtsfunktion
  • Kompensation eingeschränkter praktischer Fähigkeiten durch Verbesserung der kognitiven Funktionen und eventuell
  • Erlernen von Ersatzfunktionen
  • Entwicklung und Verbesserung  situationsgerechten Verhaltens und zwischenmenschlichen Beziehungen
  • Verbesserung der Mund- und Essmotorik
  • Verbesserung der eigenständigen Lebensführung, auch unter Einbezug von Hilfsmitteln
  • Die Behandlung kann als Einzel- oder Gruppenbehandlung verordnet werden.

Motorisch-funktionelle Behandlung

Hierbei handelt es sich um die gezielte Therapie krankheitsbedingter Störungen der motorischen Funktion und den daraus resultierenden Fähigkeitsstörungen. Sie umfasst insbesondere Maßnahmen zum:

  • Abbau pathologischer Haltungs-und Bewegungsmuster
  • Aufbau und Erhalt physiologischer Funktionen
  • Entwicklung oder Verbesserung der Grob-und Feinmotorik
  • Entwicklung oder Verbesserung der Koordination von – Bewegungsabläufen und der funktionellen Ausdauer
  • Verbesserung von Gelenkfunktionen
  • Vermeidung der Entstehung von Kontrakturen
  • Narbenabhärtung
  • Desensibilisierung bzw. Sensibilisierung einzelner Sinnesfunktionen
  • Schmerzlinderung
  • Erlernen von Ersatzfunktionen
  • Verbesserung der eigenständigen Lebensführung, auch unter Einbezug von Hilfsmitteln

Psychisch-funktionelle Behandlungen

Bei einer psychisch- funktionellen Behandlung werden gezielt krankheitsbedingte Störungen der psychosozialen und sozio-emotionalen Funktionen und daraus resultierende Fähigkeitsstörungen therapiert.
Sie umfasst insbesondere Maßnahmen:

  • zur Verbesserung und Stabilisierung der psychischen Grundleistungsfunktionen wie Antrieb, Motivation, Belastbarkeit, Ausdauer, Flexibilität und Selbständigkeit in der Tagesstrukturierung
  • Ausbau eingeschränkter körperlicher Funktionen wie Grob- und Feinmotorik, Koordination und Körperwahrnehmung
  • Verbesserung der Körperwahrnehmung und Wahrnehmungsverarbeitung
  • Verbesserung der Selbst- und Fremdwahrnehmung
  • Anpassung situationsgerechten Verhaltens, der sozio-emotionalen Kompetenz und Interaktionsfähigkeit
    Steigerung der kognitiven Funktionen
  • Verbesserung der psychischen Stabilisierung und des Selbstvertrauens
  • Verbesserung der eigenständigen Lebensführung und der Grundarbeitsfähigkeiten